By Atle Naess

Die preisgekr?nte Biographie des norwegische Schriftstellers Atle N?ss f?hrt den Leser auf eine fesselnde Reise durch die H?hen und Tiefen des Lebens einer der schillerndsten Pers?nlichkeiten der europ?ischen Wissenschaftsgeschichte - Galileo Galilei. Mit feinsinniger Empathie entwickelt Naess das Portrait eines Mannes, der sich selbst durch die Zw?nge der r?mischen Inquisition nicht von seinen wegweisenden Forschungen abbringen lie?. Aus den Rezensionen der norwegischen Ausgabe: "Mit umfassender Kenntnis und sicherem Erz?hlstil hebt N?ss die epochemachenden Arbeiten hervor, die die Grundlage der modernen experimentellen Naturwissenschaften bilden. Er packt all die vielen Stationen [Galileis] Lebens in ein sehr lesenswertes Buch, das in vielerlei Hinsicht hervorsticht." in keeping with Anders Madsen, Aftenposten Morgen "Diese Biographie stellt eine faszinierende kulturhistorische Studie dar und ist daher nicht nur f?r Leser mit Interesse an Naturwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte geeignet. Sie kann auch hervorragend als Roman gelesen werden." Atle Abelsen, Teknisk Ukeblad

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Jedoch war nicht von der Hand zu weisen, dass das nach einem Adhoc-Argument klang. Man kann schließlich alles beweisen, wenn man von willkürlichen Daten ausgeht. Das Argument war natürlich richtig, doch die erste Sternenparallelachse ließ sich erst 1838, zweihundert Jahre später, messen. Annäherung an einen Hof In Florenz feierte man keine Jubiläen, doch auch dort war das Jahr 1600 ein ereignisreiches Jahr. Großherzog Ferdinando hatte häufig Gelegenheit, die großartigen Feste zu inszenieren, die er so liebte.

Die alte, mächtige Stadt, in der schwarze Gondeln über die Kanäle gestakt wurden, zog ihn aus vielerlei Gründen an. Verpflichtungen eines Professors 35 Nach der Entdeckung des Seewegs nach Amerika war die Lagune in der Adria zwar als Handels- und Seefahrtszentrum immer mehr in den Hintergrund gerückt, doch im Vergleich zu Padua war Venedig eine Großstadt. Und Galilei gewann dort einflussreiche Freunde. Der wichtigste von ihnen war der reiche Aristokrat Gianfrancesco Sagredo, der im feinsten Stadtteil seinen eigenen Palast bewohnte, dessen leicht fernöstlich inspirierte Fassade sich im Canale Grande spiegelte.

Es war der deutsche Astronom Johannes Kepler in Prag, der das Phänomen als erster erkannte – deshalb wird die Nova von 1604 „Keplers Nova“ genannt. Sie ist die vorläufig letzte Supernova, die in der Milchstraße registriert wurde. Weder Kepler noch Galilei oder andere konnten auch nur ansatzweise erklären, wie die Nova entstanden war. Allerdings konnten sie Aussagen über ihre Entfernung treffen. Und das war eine Frage von größtem astronomischem, philosophischem – und damit auch religiösem – Interesse.

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